TOP - Pieterburen am See

Dieser Polder entstand 1872. In diesem Jahr wurde ein an neun Bauernhöfe (negen boerderijen) angrenzendes Gebiet vor dem Deich eingedeicht. In diesem salzigen Marschland ist die Landwirtschaft von großer Bedeutung. Um die Wachstumsbedingungen der Pflanzen zu verbessern, wurde 1994 der Süßwasserzufuhrplan von Landwirten, Naturschützern, der Wasserbehörde und anderen Behörden unterzeichnet.

Die Landwirtschaft wollte gerne zusätzliches Süßwasser in die Region einleiten, um die Versalzung zu bekämpfen. Durch das Süßwasser würden jedoch die Marschpflanzen verschwinden, die hier und da in den Gräben wuchsen. Der Kompromiss lautete folgendermaßen: Die Landwirtschaft bekam das gewünschte Süßwasser, der Naturschutz hundertfünfzig Hektar Land zur Renaturierung. Diese Hektar verteilen sich auf mehrere Brackwassergebiete entlang der Küste, darunter das nahegelegene Deikum. Diese Brackwassergebiete sind wertvoll als Brut-, Ruhe- und Futterflächen für Wattvögel und Pflanzen wie die Strand-Sode.

Radfahren

Pieterburen-Runde, 25 km
Streckenverlauf entlang folgender Radknotenpunkte: 37-39-32-31-34-98-27-38-33-35-22-37

Wandern

Wandern entlang Küste und Kunst, 19 km
Streckenverlauf entlang der Knotenpunkte Wattwandern: 55-11-10-23-32-50-58-55-59-46-40-60-61-64-55


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